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Der Flüchtling als Fetisch der Linken


Bild "Startseite:linke.jpg"Es gibt kaum ein Thema, das die politische Linke in Deutschland über alle ideologischen Grenzen wie historischen Zerwürfnisse hinweg so eint wie der Kult um die offenen Grenzen. Von Linkspartei über Grüne bis hin zur SPD ist man sich einig: Öffnet die Grenzen und heißt Flüchtlinge willkommen. Flüchtling meint im linken Diskurs jedoch bereits jeden Migranten. Weshalb ein „Immigrants Welcome“ wohlweislich näher die linke Lesart von Migration und Flucht umschreiben würde.

Hierbei geht es jedoch entgegen der freiheitlichen Deutung, die beispielsweise die US-amerikanische Libertarian Party pflegt und die ich im Artikel „Offene Grenzen müssen nicht schlecht sein. Aber.“ diskutiert habe, nicht um ein Mehr an Freiheit und Wohlstand für alle. Nicht um eine breitgefächerte Liberalisierung der Gesellschaft in individueller Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Was nicht nur die Migranten beträfe, sondern mehr noch die autochthone Bevölkerung einschlösse und zum eigentlichen Nutznießer solch einer Politik der offenen Grenzen machte.

Vielmehr geht es um das bekannte linke Narrativ, dass sich das Proletariat, das heute vollumfänglich im Migranten identifiziert wird, nur mittels einer sozialistischen Utopie der offenen Grenzen aus der von der Bourgeoisie verschuldeten Unmündigkeit befreien kann. Dabei handelt der migrantische Proletarierer jedoch nie selbst, sondern stets seine No-Border-Avantgarde. Die politische Linke sieht Migranten in dieser Erzählung folglich nicht als menschliche Individuen, die eigenverantwortlich wie selbstbestimmt ihr Leben gestalten, sondern als willenlose Untote, die beliebig verschoben und eingesetzt werden können. Sie sind das Objekt einer linken Erzählung einer neuen Welt, ihrer Subjektivität und Individualität beraubt.

Erlösung von Auschwitz und Treblinka

Nirgends wurde dies deutlicher als in den Anfängen der Migrationskrise 2015, als Heerscharen euphorisierter Menschen an den Bahnhöfen ihrem modernen „goldenen Kalb“ huldigten, welches die Reinigung von der deutschen Ursünde des Holocausts versprach. Eine Reinigung, die Jakob Augstein in einer „Sühne durch tätige Reue“ reflektierte. Und in der, so Augstein an anderer Stelle weiter, „Auschwitz […] geradezu als Ermahnung instrumentalisiert werden“ muss. Das Merkelsche „Wir schaffen das“ also als Kontrapunkt zur nazistischen „Endlösung der Judenfrage“. Und die mohammedanischen Refugees im Mazyekschen Narrativ als die „neuen Juden“.

So wirkt der geflüchtete Fetisch auch als Ablass. In erster Linie als Ablass für die Kollektivschuld der Verbrechen des Nationalsozialismus. Aber ebenso als Ablass für das von links eurozentrierte Unrecht in Kolonialismus und Imperialismus. Also als Ablass einer westlichen Kollektivschuld, deren Frucht soziale, technische, politische wie demokratische Degeneration der Dritten Welt sei und damit auch das „geflüchtete“ Leid begründe.

Wie jede Religion hat auch diese ihr spezifisches Heilsversprechen. Es ist die eine Welt, in der alle Menschen gleich sind, jeder alles hat und niemand mehr arm ist. Dieses Ziel ist nur erreichbar durch eine Politik der offenen Grenzen, deren Träger der migrantische Fetisch ist. Eine Politik, die nicht das Elend vor Ort bekämpft, sondern weltweit verteilt und damit auch in die weiße-westliche Welt globalisiert. Der Flüchtling als Fetisch ist nicht nur Träger, sondern gleichsam Messias dieses Heils.

Refugees Welcome als orgastischer Höhepunkt

Von der Phantasiebefriedigung ist es nicht weit zur Masturbation. Denn bleibt der Migrant als Objekt eines religiösen Fetischismus stets quasi-gegenständlicher Natur, manifestiert er in seiner Identifikation als sexueller Fetisch eine weitaus gesellschaftsumwälzendere Stimulation. Dieser sexuell-konnotierte Fetisch offenbart sich in einer grenzenlosen Abgötterei von Migranten als „edle Wilde“, denen eine geradezu penetrativ anmutende Verehrung ihres individuellen Leids zukommt. Es ist eine obsessive Lust, sich der Enthemmung aufgrund ihrer patriarchalen Sozialisation als entmündigt eingestufter Migranten zu bedienen, mehr noch diese zu missbrauchen, um einerseits die Migranten im Bilde der politische Linken zivilisatorisch neu zu gebären.

Und andererseits, wie es Wolfgang Schäuble qualifizierte, der deutschen Degeneration in Inzucht Einhalt zu gebieten. Erlöst von den altgedienten Revolutionären der 68er Generation aus den faschistischen Fängen sexueller Unfreiheit. Dieses wohlweislich letzte Zucken der sexuelle Revolution hat – wenn wir an Susanna, Mia, Maria oder Mireille denken – nur zu viele junge Menschen in Deutschland zu unschuldigen Opfern dieses sexuellen Fetischs der politischen Linken gemacht. Refugees Welcome als orgastischer Höhepunkt einer sexuellen Phantasiebefriedigung. Victim blaming all inclusive.

Der moderner Sozialismus - - nach Prägung und Auslegung der Partei DIE LINKE
In einer Zeit, in der Einheimische Steuerzahler dafür sorgen das "Flüchtlinge" Rundum versorgt werden und uns dafür als "Ungläubige" und Köterrasse betiteln lassen müssen die weniger wert sind als Tiere, ist der Bogen überspannt.
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